In Beuger und Strecker koordinieren stellen wir in der Rückenlage die Beine auf, schlagen ein Bein über das andere und lassen die Beine sanft zur Seite kippen. Zu Beginn beobachten wir als Referenz, wie weit sich die Drehung nach oben bemerkbar macht: Wird der Kopf passiv mitbewegt, oder bleibt er an seinem Platz liegen?
Anschließend stellen wir ein Bein auf, richten die Hände zur Decke und legen sie zusammen. Dann führen wir die Arme nur so weit zur Seite, dass das Körpergewicht lediglich auf einer Rückenhälfte ruht. Zunächst erkunden wir zwei Möglichkeiten für den Kopf: Er kann sich entgegengesetzt zur Beinbewegung drehen oder eine kreisförmige Bewegung von Seite zu Seite machen, wobei er leicht nach hinten hängt.
Hinweis: Falls sich die letztere Bewegung irgendwo unangenehm anfühlt, lass sie einfach weg.
Danach greifen wir die Atem-Wippe in der Körpermitte auf. In der gedrehten Position lassen wir wechselweise Brustkorb und Bauch von innen heraus weiter werden, sodass die Bewegung wie eine sanfte Welle durch den Körper läuft und die Wirbelsäule in eine wellenartige Form gebracht wird. Da die Beine zur Seite hängen, können Bauch und Hüftbeuger sich dabei verlängern.
Am Ende kann sich der Körper so anfühlen, als wären Vorder- und Rückseite gleichermaßen weich und entspannt: Das Becken findet einen neuen Kippwinkel, der Bauch kann freier hängen, und die Wirbelsäule richtet sich neu auf.
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(YouTube: Beuger und Strecker koordinieren | Feldenkrais Fridhill)
