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Feldenkraisstunden

Das Becken nach vorne kippen

KW24 – 2021 – ONLINE-UNTERRICHT:

Das Becken nach vorne kippen (AY139 – Touching the floor with the hands): Auf dem Boden sitzend, mit den Beinen aufgestellt und die Unterarme hinter den Kniekehlen/Oberschenkeln, rutschen wir mit den Fersen vorwärts, bis die Beine lang sind. Wie weit kann das Becken über die Beine vorwärts kippen, während der Rücken relativ “gerade” ist? Die Stunde hat eine verlängerde Wirkung auf die Hüftbeuger und damit auch auf den unteren Rücken/Oberschenkelmuskulatur: Das Becken nach vorne kippen.mp3

Feldenkrais Fridhill | Das Becken nach vorne kippen
Feldenkraisstunden

Der Po

KW23 – 2021 – ONLINE-UNTERRICHT:

Der Po (AY13 – The Buttocks): Diese Stunde befasst sich mit der Kontrolle über die Pomuskulatur oder genauer gesagt: die neuronale Netzwerke, die diese kontrollieren. Wir entdecken dabei, wie der Gluteus Maximus und Minimus in der Lage sind, die Knochen zu bewegen, vielleicht zu viel, vielleicht zu wenig? Ausserdem sorgt die Stunde für eine neue Becken/Beine-Organisation: The Buttocks.mp3

Feldenkraisstunden

Drehung mit fortgeschrittener Öffnung

KW22 – 2021 – ONLINE-UNTERRICHT:

Drehung mit fortgeschrittener Öffnung (Classical twist on the side with an advanced opening von Lynette Reid, Kinesophics): Meine bevorzugte Stunde, wenn es ums “Rippen frei machen” geht. In der Seitlage legen wir eine Hand auf die Stirn und verbessern das Drehen nach hinten mit einer Kombination aus drehen, strecken, beugen und seitneigen – manchmal sogar alle zusammen: Drehung mit fortgeschrittene Öffnung.mp3

Muscle Premium App Skelett in BewegungMehr Infos

Anatomie-App: “Muscle Premium” Skelett in Bewegung

"Muscle Premium" von Visible Body: Skelett in Bewegung

Die App “Muscle Premium” bietet eine detaillierte Anleitung zum Verständnis, wie Muskeln und Knochen zusammenwirken und wie häufige Verletzungen und Erkrankungen entstehen. Diese Anatomie-App von der Firma VisibleBody zeigt das Skelett bei der Ausführung funktionalen Bewegungen wie z.B. Hals seitlich beugen (seitneigen), den Arm heben (wie das Schulterblatt dabei gleitet) oder Atmen (wie der Brustkorb und das Zwerchfell sich dabei bewegen).

Die App würde mir von die kanadische Feldenkraislehrerin Olena Nitefur empfohlen, bei der ich die meisten Feldenkrais Weiterbildungen mache. Sie ist in Anatomie ausgebildet und bringt hauptsächlich Feldenkraislehrer*innen ihr Wissen bei.

Ein Jahreslizenz der Musle Premium-App kostet $34.99. Das ist für interessierte Feldenkrais-Ausüber*innen und Lehrer*innen erschwinglich.

Hier geht es direkt zu Visible Body, Muscle Premium →

Verwende “Muscle Premium” in Verbindung mit meinen freien Feldenkraisstunden (mp3) um Bewegungen anschaulich zu machen. Wenn wir uns ein klares Bild schaffen, was im Körperinneren mit uns passiert, verknüpfen sich die neuronalen Netzwerke stärker, einfach deshalb, weil das visuelle Zentrum das motorische unterstützt.

Viel Spaß mit dem App!

Muscle Premium App Skelett in Bewegung

Anatomie-App Demovideo

Feldenkrais Fridhill | Wer ist Mosche Feldenkrais?Mehr Infos

Wer ist Mosche Feldenkrais?

Aus dem Englischen übersetzt mit dem Computer-Übersetzer Deepl.com

Das Leben des Mosche Feldenkrais: wie ein spannender Action Movie

Im Juni 1940 floh ein junger Jude aus dem von den Nazis besetzten Paris, nur wenige Stunden vor der anrückenden Gestapo. Er trug zwei Koffer bei sich. Sie enthielten französische wissenschaftliche Geheimnisse und Materialien, darunter zwei Liter eines neu entdeckten Materials, schwerem Wasser, das für die Produktion von Kernenergie und Waffen unerlässlich war, sowie Pläne für eine Brandbombe. Seine Aufgabe war es, zu verhindern, dass sie in deutsche Hände fielen, und seine Hoffnung war, England zu erreichen. Er war stämmig, breitschultrig, etwa 1,70 m groß, extrem stark und ein angesehener Sportler. Eine zehn Jahre alte Verletzung am Knie machte ihm das Gehen schwer.

Der Mann, Mosche Feldenkrais, gerade sechsunddreißig geworden, war ein Physiker, der an der Sorbonne promovierte. Er hatte im Labor des jungen Ehepaars Frédéric und Irène Joliot-Curie an französischen Atomgeheimnissen gearbeitet. Einige Jahre zuvor, im Jahr 1935, hatte das Ehepaar gemeinsam den Nobelpreis für die Herstellung künstlicher radioaktiver Elemente erhalten. Im März 1939 spaltete das Labor ein Uranatom und setzte damit eine Kettenreaktion in Gang, die immense Mengen an Energie freisetzte, die später als Kernkraft bezeichnet wurde. Es war Feldenkrais, der das Gerät baute, das die Teilchen erzeugte, mit denen das Atom beschossen wurde. Im selben Jahr schrieb Albert Einstein an US-Präsident Franklin D. Roosevelt, dass durch die Arbeit von Joliot in Frankreich eine neue Art von Bombe möglich sei; er warnte, dass die Nazis diese Arbeit verfolgten und begonnen hatten, Uran anzuhäufen.

Ein paar Tage vor seiner Flucht im Juni 1940, als die Nazis in Paris einmarschierten, bemerkte Feldenkrais, dass sein verletztes Knie aus irgendeinem seltsamen Grund verrückt spielte. Es war so stark geschwollen, dass er kaum aus dem Bett aufstehen konnte, um zur Arbeit zu gehen. Zwar war der psychische Stress der letzten Zeit extrem gewesen, aber er konnte sich nicht erklären, wie ein gleichmäßiges Auftreten im Gehirn sein Knie anschwellen lassen konnte. Innerhalb weniger Stunden würde die Gestapo kommen, um das Curie-Labor zu durchsuchen und die gesamte Belegschaft zu zwingen, in den Innenhof zu gehen. Normalerweise würden sie unter diesen Umständen die Juden und die Kommunisten trennen und sie in Konzentrationslager abtransportieren. Frédéric sagte Feldenkrais, dass er nicht sicher sei, weil er Jude sei. Frédéric besorgte ihm schnell Papiere von der französischen Regierung.

Mit seinen zwei Koffern begannen Mosche und seine Frau Yonah eine verzweifelte Fahrt quer durchs Land, um ein Schiff nach England zu finden. Aber als sie von einem Hafen zum nächsten fuhren, mussten sie feststellen, dass entweder der Hafen geschlossen war oder das letzte Schiff ausgelaufen war. Die Nazi-Luftwaffe bombardierte die Straßen, die überfüllt waren mit verzweifelten Menschen, die in Autos um ihr Leben flohen, weil keine Züge fuhren. Bald waren die Straßen so beschädigt, dass sie unpassierbar waren. Mosche und Yonah begannen zu laufen, aber sie war mit einem Hüftproblem geboren worden, und er hatte sein schlechtes Knie. Als sie zusammenbrach, schaffte er es mit Willenskraft, sie in einer verlassenen Schubkarre zu schieben, bis sie sich einer alliierten Marine-Evakuierungsaktion anschließen konnten. Sie wurde von einem britischen Offizier, Ian Fleming, kommandiert, der später die James-Bond-Romane schrieb. Fleming brachte sie an Bord der HMS Etterick, dem letzten Schiff, das aus dem besetzten Frankreich entkommen konnte. Weil das Schiff so überfüllt war, musste Feldenkrais seine Koffer auf einen großen Gepäckstapel werfen, um bei der Ankunft wieder abgeholt zu werden.

Als Feldenkrais und seine Frau in der letzten Juniwoche 1940 in England ankamen, suchte er nach den Koffern, konnte aber nur einen finden, den er an die britische Admiralität abgab. Doch nun hatte er ein neues Problem: Der Name Feldenkrais klang deutsch. Die Briten, die befürchteten, die Nazis würden Spione unter den Flüchtlingen platzieren, nahmen ihn fest und steckten ihn in ein Internierungslager auf der Isle of Man.

Einer der wichtigsten britischen Wissenschaftler, J.D. Bernal, wurde damit beauftragt, Wissenschaftler zu finden, die bei den Kriegsanstrengungen helfen sollten. Er hatte einst das Labor von Joliot-Curie besucht und entdeckte nun, dass Feldenkrais  festgehalten wurde. Bernal setzte ihn frei, um den Briten zu helfen, mit einer neuen Schwachstelle fertig zu werden: Nazi U-Boote versenkten britische Schiffe. In Frankreich hatte Feldenkrais wichtige Forschungen über Sonar gemacht, eine Art Unterwasserradar, mit dem man U-Boote aufspüren konnte. Nachdem das britische Sonarprojekt ins Stocken geraten war, wurde Feldenkrais rekrutiert, um mit einer seltsamen Gruppe von Wissenschaftlern in Fairlie, einem isolierten Dorf an der Westküste Schottlands, zu arbeiten. Innerhalb weniger Tage wurde er von einem verdächtigen Fremden zu einem wissenschaftlichen Offizier der Admiralität, der in der britischen Gegenspionage arbeitete. Tagsüber arbeitete er an streng geheimen Projekten. Nachts brachte er seinen Kollegen Judo bei.

In Paris hatte er den Judo Club of France mit aufgebaut, gehörte zu den ersten westlichen Schwarzgurten und hatte Bücher über Judo geschrieben, die mit Hilfe von physikalischen Gleichungen zeigten, wie es wissenschaftlich möglich war, dass eine kleine Person eine viel größere werfen konnte. Sein Fachwissen sprach sich herum, als ein Kommandeur seinen Judokurs besuchte und Feldenkrais bat, seinen Zug der Home Guard, damals ein Bataillon, zu trainieren. Bald trainierte er britische Fallschirmjäger im Nahkampf ohne Waffe, als diese sich auf den D-Day vorbereiteten.

Ursprünge der Feldenkraismethode

Feldenkrais zeigte schon in jungen Jahren eine außerordentliche Unabhängigkeit des Geistes und Willens. Er wurde am 6. Mai 1904 in der kleinen Stadt Slavuta, in der heutigen Ukraine, geboren. Im Jahr 1912 zog seine Familie nach Baranovichi, im heutigen Weißrussland. Jahrzehntelang waren Juden im Russischen Reich Opfer von staatlich geförderten Pogromen, mörderischen Angriffen auf jüdische Dörfer. Als Reaktion auf die Notlage der Juden dort und anderswo gaben die Briten, die Palästina kontrollierten, 1917 die Balfour-Deklaration heraus, in der es hieß: „Die Regierung Seiner Majestät betrachtet die Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina mit Wohlwollen und wird sich nach besten Kräften bemühen, die Verwirklichung dieses Ziels zu erleichtern”.

Als Mosche vierzehn Jahre alt war, machte er sich allein auf den Weg, um von Weißrussland nach Palästina zu wandern. Mit einer Pistole im Stiefel, einem Mathebuch im Rucksack und ohne offizielle Dokumente oder Papiere überquerte er im Winter 1918/19 Sümpfe und ertrug Temperaturen von 40 Grad minus, als er die russische Grenze überquerte. Während er von Dorf zu Dorf wanderte, schlossen sich ihm andere jüdische Kinder an, die neugierig waren. Um zu überleben, schlossen sie sich einem Wanderzirkus an, wo die Akrobaten Mosche die Ausführung von Saltos und das sichere Fallen beibrachten – Fähigkeiten, die er eines Tages mit seinem Judo perfektionieren sollte. Als er Krakau erreichte, schlossen sich fünfzig Kinder dem viel bewunderten Jungen auf seinem Weg nach Palästina an, dann wurden es mehr, bis ihm über zweihundert junge Menschen folgten. Schließlich schlossen sich auch Erwachsene dem Marsch der Kinder durch Mitteleuropa nach Italien und an die Adria an, wo sie ein Schiff bestiegen. Es kam 1919, im Spätsommer, in Palästina an.

Wie viele Neuankömmlinge war Feldenkrais mittellos. Er arbeitete als Hilfsarbeiter und schlief in einem Zelt. Ab 1923 besuchte er die High School und unterstützte sich selbst, indem er Kindern Nachhilfe gab, bei denen andere Nachhilfelehrer gescheitert waren; er zeigte früh eine Begabung dafür, Menschen zu helfen, Lernblockaden zu überwinden.
In den 1920er Jahren überfielen Araber häufig jüdische Dörfer und Städte im britischen Mandatsgebiet Palästina. Feldenkrais’ Cousin Fischel gehörte dabei zu den Getöteten. Die Juden forderten von den Briten entweder mehr Schutz oder das Recht, sich zu bewaffnen – und wurden abgewiesen.

Also begann der junge Feldenkrais zu lernen, wie man sich ohne Waffe verteidigen kann. Arabische Angreifer gingen meist mit Messern auf ihre Gegner los, schlugen von oben zu und richteten ihre Stiche auf den Hals oder den Solarplexus. Viele Juden wurden bei diesen Begegnungen getötet. Feldenkrais versucht, ihnen beizubringen, einen Schlag abzublocken, dann den Arm des Angreifers zu packen und zu verdrehen, damit er das Messer fallen lässt. Aber seine Schüler waren nicht in der Lage, der natürlichen, ängstlichen neurologischen Reflexreaktion zu widerstehen, ihre Unterarme hochzuheben, um ihr Gesicht zu schützen, und dem Schlag den Rücken zuzuwenden. Anstatt also diese spontanen Reaktionen des Nervensystems zu bekämpfen, entwarf Feldenkrais einen Verteidigungsblock, der diese nutzte. Er bestand nun darauf, dass seine Schüler, wenn sie angegriffen wurden, der instinktiven Tendenz folgten, ihr Gesicht zu blocken, und er formte diese Bewegung dann zu einem besseren Block. Dann fotografierte er Menschen, die aus verschiedenen Blickwinkeln angegriffen wurden, und formte Blöcke, die ihre ängstlichen, spontanen Reaktionen in eine effektive Verteidigung umwandelten. Die Methode funktionierte und sollte zu einer Vorlage für den zukünftigen Umgang mit dem Nervensystem werden: mit ihm arbeiten, nicht gegen es.

1929 brachte er Jiu-Jitsu und Selbstverteidigung auf Hebräisch in Umlauf, das erste seiner vielen Bücher über waffenlosen Kampf. Es wurde das erste Selbstverteidigungshandbuch, das zur Ausbildung der Streitkräfte des jungen jüdischen Staates verwendet wurde. In diesem Jahr verletzte er sich am Knie, und während er sich erholte, wurde er von der Geist-Körper-Medizin und dem Unbewussten fasziniert. Er schrieb zwei Kapitel für ein Buch mit dem Titel „Autosuggestion“, das auch eine Übersetzung eines Buches über Émile Coués Modifikationen der Hypnose enthielt. 1930 zog er nach Paris, wo er ein Ingenieurstudium abschloss und eine Promotion in Physik bei Joliot-Curie begann.
Eines Tages im Jahr 1933 hörte er, dass Jigoro Kano, der Begründer des Judo, zu einem Vortrag in Paris war. Kano war ein sehr kleiner, gebrechlicher Mensch, der in seiner Jugend oft von anderen angegriffen worden war. Judo, eine Abwandlung des Jiu-Jitsu, trainierte seine Ausübenden, die Kraft des Gegners zu nutzen, um ihn aus dem Gleichgewicht zu bringen und zu werfen. Judo, was „der sanfte Weg” bedeutet, war auch eine ganzheitliche Lebensweise, sowohl körperlich als auch geistig. Feldenkrais zeigte Kano sein Buch über den Nahkampf.

„Woher haben Sie das?”, fragte Kano und zeigte auf ein Bild des Blocks, den Feldenkrais entwickelt hatte, um die spontane, ängstliche Nervenreaktion zu nutzen, um sich zu schützen.
„Das habe ich selbst entwickelt”, antwortete Feldenkrais.
„Das glaube ich Ihnen nicht”, sagte Kano. Also forderte Feldenkrais Kano auf, ihn mit einem Messer anzugreifen, und Kano tat es. Das Messer flog.

Kano nahm das Buch und studierte es über Monate. Dann sagte er Feldenkrais, er würde ihn zu einem der Eliteschüler ausbilden. Die Besonderheit der Ausbildung darin bestand, dass die Schüler, wenn Kano sie durch die Luft warf, immer kontrolliert landen konnten. Kano entschied bald, dass er endlich die Person gefunden hatte, die helfen würde, Judo in Europa zu popularisieren. Zwei Jahre später war Feldenkrais Mitbegründer des Judo-Clubs von Frankreich. Um den Doktortitel zu finanzieren, unterrichtete er Joliot-Curie und andere Physiker im Judo.

Während seiner Zeit in Frankreich wurde sein Knieproblem ernst. An schlechten Tagen war er ans Bett gefesselt, manchmal für Wochen. Er bemerkte, dass es ihm an manchen Tagen besser ging als an anderen, und fragte sich, warum das so sein sollte, und warum dieses körperliche Problem in Zeiten geistigen Stresses schlimmer war. Offensichtlich war die Ursache für sein Knieproblem nicht in erster Linie psychosomatisch. Er wusste, dass er so schwer verletzt war, dass sein Oberschenkelmuskel fast verkümmert war. Untersuchungen zeigten, dass sein Meniskus, der Knorpel im Knie, stark eingerissen war, und die Kniebänder völlig zerstört waren. Schließlich suchte er einen erfahrenen Chirurgen auf, der ihm sagte, dass er ohne Operation unmöglich funktionieren könne. Feldenkrais fragte: „Besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die Operation fehlschlägt?” Der Chirurg antwortete: „Oh ja, fifty-fifty”, aber selbst wenn die Operation gelänge, würde sein Knie immer steif sein. Feldenkrais sagte: „Auf Wiedersehen. Ich werde es nicht tun.”

Dann hatte er eines Tages ein seltsames Erlebnis. Er ging allein hinaus, hüpfte auf seinem guten Bein, rutschte auf einer öligen Stelle aus und verletzte sich am guten Bein. Er kämpfte sich nach Hause, da er befürchtete, völlig bewegungsunfähig zu sein, ging ins Bett und fiel in einen tiefen Schlaf. Als er aufwachte, war er überrascht, dass er auf dem Bein mit dem verletzten Knie stehen konnte: „Ich dachte, ich werde wahnsinnig. Wie konnte ein Bein mit einem Knie, auf dem ich monatelang nicht stehen konnte, plötzlich benutzbar und fast schmerzfrei werden?” Die Lektüre der Neurowissenschaften half ihm zu erkennen, dass sein Gehirn und sein Nervensystem die Ursache für dieses scheinbare Wunder waren. Das akute Trauma an Feldenkrais’ „gutem Bein” führte dazu, dass sein Gehirn die motorischen Kortex-Gehirnkarten für dieses Bein hemmte, um es vor weiteren Verletzungen zu schützen, sollte er sich bewegen. Aber wenn eine Seite des Gehirns gehemmt ist, übernimmt oft die andere ihre Funktionen. Die Hemmung der motorischen Kortexkarten für das gute Bein bewirkte, dass die motorische Kortexkarte dieses beschädigten Beins den Muskel, den er noch hatte, „anfeuerte”, so dass er nützlicher sein konnte. Diese Erfahrung lehrte ihn, dass sein Gehirn, und nicht nur der physische Zustand dieses Knies, für sein Funktionsniveau verantwortlich war.

Später, beim Dienst im U-Boot-Abwehrprogramm in Schottland, war Feldenkrais häufig auf nassen, rutschigen Decks, und sein Knie war oft geschwollen. Ihm blieb nichts anderes übrig, als sich selbst mit seinem Problem zu beschäftigen. Er musste herausfinden, was sein Gehirn und sein Knie an seinen „schlechten Tagen” auslöste.
Er nahm zur Kenntnis, dass, während andere Säugetiere schon kurz nach der Geburt laufen können, der Mensch solche grundlegenden Fähigkeiten wie das Gehen erst im Laufe der Zeit erlernt. Für Feldenkrais bedeutete dies, dass das Gehen im Nervensystem durch Erfahrung „verdrahtet” war und die Bildung von Bewegungsgewohnheiten beinhaltete – Gewohnheiten, die er nun zu ändern versuchen wollte. Er begann damit, ein kinästhetisches Bewusstsein dafür zu entwickeln, wie er das Knie benutzte und bewegte. Kinästhetische Bewusstheit ist eine Empfindung, die einen Menschen darüber informiert, wo sich sein Körper und seine Gliedmaßen im Raum befinden und wie es sich anfühlt, sich zu bewegen. Feldenkrais hatte sowohl vom Judo als auch von seiner neurowissenschaftlichen Lektüre gelernt, dass, wenn ein Mensch steht, eine Gruppe von Muskeln – die Antigravitationsmuskeln des Rückens und der Quadrizeps – eine Person aufrecht hält.

Jeder Mensch hat gewohnheitsmäßige Formen des Stehens, die teilweise erlernt sind. Jedes Mal, wenn er steht, führt er diese unbewusst aus. Da schlechte Haltungsgewohnheiten Feldenkrais’ Problemknie an seinen schlechten Tagen verschlimmerten, beschloss er, sich selbst im Liegen zu beobachten, um die Wirkung der Schwerkraft auf seinen Körper und die Notwendigkeit, die Antigravitationsmuskeln und die erlernten Stehgewohnheiten einzusetzen, auszuschalten. Er verbrachte viele Stunden auf dem Rücken liegend, bewegte sein Knie ganz langsam, um zu sehen, wo der Schmerz oder die Einschränkung begann, und hob sein Bein ganz leicht an, viele hundert Mal. Später erzählte er seinem Schüler Mark Reese, dass er sich selbst beobachtete, „um all die subtilen unterbewussten Verbindungen zwischen allen Teilen seiner selbst zu spüren.”

„Kein Teil des Körpers kann bewegt werden, ohne dass alle anderen davon betroffen sind”, schrieb Feldenkrais. Diese ganzheitliche Erkenntnis sollte seinen Ansatz von anderen Formen der Körperarbeit abgrenzen. Da die Knochen, die Muskeln und das Bindegewebe eine Weile eine Einheit bilden, ist es unmöglich, einen Teil zu bewegen, und sei er noch so klein, ohne alle anderen zu beeinflussen. Einen Arm auszustrecken und einen Finger zu heben, und sei die Bewegung noch so klein, erfordert, dass sich die Muskeln im Unterarm zusammenziehen und andere Muskeln im Rücken, um diese Muskeln zu stabilisieren, was Reaktionen im Nervensystem und im Körper auslöst, die antizipieren, wie diese Bewegung das Gesamtgleichgewicht auf subtile Weise verändern wird. Alle Muskeln haben unter normalen Bedingungen, auch wenn sie vermeintlich entspannt sind, eine gewisse Kontraktion oder einen Muskeltonus (Tonus = der Zustand der Kontraktion in einem Muskel). Eine Veränderung der Spannung in einem einzelnen Muskel wirkt sich auf die Spannung der anderen aus. Zum Beispiel erfordert die Kontraktion des Bizeps die Entspannung des Trizeps.

Indem er seine kinästhetische Wahrnehmung des Tonus nutzte und sein Gehen in winzige Bewegungen zerlegte, konnte Feldenkrais nun wochenlang ohne Kniebeschwerden gehen. „Ich war viel mehr darin vertieft, zu beobachten, wie ich eine Bewegung ausführe, als dass es mich interessierte, wie diese Bewegung zustande kam”, schrieb er, um zu beschreiben, wie er die ständige mentale Wahrnehmung des Augenblicks nutzte, um sich selbst ein Feedback zu geben, das seine Funktionsweise und sein Gehirn veränderte.

Als er seinen Gang analysierte, stellte er fest, dass er im Laufe der Jahre viele Anpassungen daran vorgenommen hatte, wie er ging, und dass diese Veränderungen ihn einige der Bewegungen vergessen ließen, die er vor seiner Verletzung ausführen konnte, so dass sein Bewegungsrepertoire eingeschränkt worden war, ohne dass er es bemerkte. Viele seiner Bewegungseinschränkungen wurden also nicht nur durch seine körperlichen Einschränkungen verursacht, sondern auch durch seine Bewegungsgewohnheiten und Gewohnheiten der mentalen Wahrnehmung. Von Kano hatte er gelernt, dass Judo eine Form der Geist-Körper-Erziehung ist, weil Geist und Körper immer zusammenhängen. „Ich glaube”, schrieb Feldenkrais, „dass die Einheit von Geist und Körper eine objektive Realität ist. Sie sind nicht nur Teile, die irgendwie miteinander in Beziehung stehen, sondern ein unverzichtbares Ganzes, während sie funktionieren.”

Diese Einsicht half Feldenkrais, die rätselhafte Tatsache zu erklären, dass sein Knie angeschwollen war, als die Nazis Paris besetzten. Zum dritten Mal, nach den russischen Pogromen und den Anschlägen in Palästina, war sein Leben bedroht, weil er Jude war. Sein körperliches Problem, so sah er, konnte durch psychischen Stress noch verschlimmert werden. Schreckliche Erlebnisse und Erinnerungen konnten nervöse, biochemische und muskuläre Reaktionen in seinem Geist und Körper auslösen – bis hin zu Schwellungen in seinem Knie.

Während des Krieges schrieb er ein Buch, das als Meditation über die Arbeit von Freud begann, den er sehr respektierte; anders als viele Kliniker seiner Zeit betonte Freud, wie sich Geist und Körper immer gegenseitig beeinflussen. Aber, so bemerkte Feldenkrais in seinem Buch „Body and Mature Behaviour”, Freuds Behandlung, die Gesprächstherapie, konzentrierte sich wenig darauf, wie Angst oder andere Emotionen in der Körperhaltung und im Körper ausgedrückt werden, und Freud schlug nie vor, dass Analytiker bei der Behandlung psychischer Probleme am Körper arbeiten sollten. Feldenkrais glaubte, dass es keine rein psychischen (d.h. geistigen) Erfahrungen gibt: „Die Idee von zwei Leben, einem somatischen und einem psychischen, hat …. ihre Nützlichkeit überlebt.” Das Gehirn ist immer „verkörpert“, und unser subjektives Erleben hat immer eine leibliche Komponente, so wie alle sogenannten leiblichen Erfahrungen eine psychische Komponente haben.

Als der Krieg zu Ende war, erfuhr Feldenkrais, dass bis auf wenige Ausnahmen alle seine Verwandten von den Nazis ermordet worden waren. Glücklicherweise hatten seine Muster und seine Schwester überlebt. Er beendete seine Dissertation und machte seinen Abschluss. Aber als er nach Frankreich zurückkehrte, fand er heraus, dass die Nazis, mit dem Einverständnis eines französischen und eines japanischen Judo-Kollegen, ihn aus der Geschichte des Judo-Clubs, den er gegründet hatte, herausgeschrieben hatten, wiederum weil er Jude war. Also ließ er sich stattdessen in London nieder, trieb einige Erfindungen voran, schrieb ein weiteres Buch über Judo mit dem Titel „Höheres Judo“ und begann mit einem weiteren ein Buch, „Das potente Selbst“, in dem er seine Heilmethode entwickelte, mit der er nun auch anderen Wissenschaftlern und Freunden helfen wollte. Als Physiker hatte er die Großen getroffen: Albert Einstein, Niels Bohr, Enrico Fermi und Werner Heisenberg. Er war zutiefst hin- und hergerissen: Sollte er in der Kernphysik weitermachen oder angesichts der wunderbaren Ergebnisse, die er erhielt, der Heilkunde nachgehen? Er entschied sich für das Heilen. Seine Mutter sagte halb scherzhaft: “Er hätte einen Nobelpreis in Physik bekommen können, und stattdessen wurde er Masseur.”

Aber seine Pläne, an Ort und Stelle zu bleiben und seine Methode zu verfolgen, wurden erneut unterbrochen. 1948 teilten die Vereinten Nationen Palästina in zwei Gebiete auf, ein jüdisches, das als Staat Israel bezeichnet werden sollte, und ein arabisches, das Palästina hieß. Innerhalb weniger Stunden griffen sechs gut bewaffnete arabische Nationen den jüdischen Staat an. Ein Strom israelischer Wissenschaftler ging nach London und überredete Feldenkrais, 1951 zurückzukehren, um die elektrotechnische Abteilung der israelischen Armee zu leiten, in streng geheimen Projekten, was er bis 1953 tat. Erst dann war er endlich frei, um sein Lebenswerk zu verfeinern. In Israel lernte er den Chemiker Avraham Baniel kennen, der ein lebenslanger Freund wurde. Baniel überredete Feldenkrais, jeden Donnerstagabend zum Unterricht in seine und seiner Frau Wohnung zu kommen und sagte: „Wir können dein ‚Experimentallabor‘ sein.”

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Über Pia Fridhill

Pia Fridhill

Pia Fridhill | Feldenkrais Fridhill - Feldenkraislehrerin & Musikerin

Feldenkraislehrerin & Musikerin

Mosche Feldenkrais und ich

Ich bin Pia Fridhill, Schwedin, ausgebildete Ingenieurin, Berufsmusikerin und Feldenkraislehrerin. Seit 20 Jahren wohne ich in Deutschland. Mein Feldenkrais-Unterricht ist fokussiert auf nachhaltiges, senso-motorisches Lernen auf neuro-wissenschaftlicher Basis. In meiner Jugend habe ich Jiu-Jitsu trainiert. Mosche Feldenkrais war Ingenieur, Physiker und Judomeister. Wir haben den wissenschaftlichen Ansatz und die motorisch anspruchsvolle Körperbenutzung gemeinsam. Allerdings hat, soweit ich weiß, Mosche Feldenkrais wahrscheinlich weniger Songs geschrieben als ich 😉

Mein Ansatz

Mein Ansatz im Feldenkraisunterricht ist hauptsächlich neuro-wissenschaftlich orientiert, bio-mechanisch, anatomisch, senso-motorisch und auf langfristiges, nachhaltiges Lernen fokussiert. Ich bin der Überzeugung, dass Mosche Feldenkrais seine Methode auch nach diesen Denkansätzen entwickelt hat, denn er war ja schließlich auch Ingenieur und Wissenschaftler.

Als Musikerin und Songwriterin halte ich mich an die vorgegebene Akkordstruktur der Songs, die ich schreibe und spielen möchte. Als Feldenkraislehrerin halte ich mich an die prinzipielle Struktur der Feldenkraismethode und, genau wie ein Jazzmusiker, improvisiere innerhalb der vorgegebenen Struktur bzw. entwickele meine eigenen Unterrichtstunden, in etwa so, wie eine Songwriterin ihre Songs schreibt. Es gibt zwar etwa 550 Abschriften von Feldenkrais‘ eigenen Unterrichtsstunden, die man lesen und/oder auswendig lernen könnte, die aber für mich hauptsächlich als Inspiration und Guideline gelten. Zusammengefasst lässt sich dies mit dem Unterschied zwischen Klassik und Jazz vergleichen: In der Klassik folge ich genau der Partitur, im Jazz improvisiere ich über eine Komposition.

Mein Weg zur Feldenkraislehrerin

Mein eigener Weg zum Feldenkrais begann eigentlich mit einem Unfall: Als ich 10 Jahre alt war, habe ich bei einem Reitunfall meinen linken Oberschenkel gebrochen. Damals hat man bei Kindern die Bruchstellen einfach neben einander gelegt, überlappend, mit der Erklärung: „Erst wächst es zusammen, und dann wächst es sich aus“. Das war nicht so: Mein linkes Bein war jetzt kürzer als das rechte, was wiederum zu einer Skoliose führte.

Ein anderer, wichtiger Faktor spielte mit: Ich bin nach 6 Wochen im Krankenhausbett weiterhin 12 Wochen auf Krücken gelaufen. Ein 10-jähriges Gehirn reagiert auf solche Veränderungen viel plastischer als bei Erwachsenen, d.h. es lernt sehr schnell, das gebrochene Bein nicht nur zu schützen, sondern auch als „Krücke“ zu identifizieren, als ein gerades, in Gips eingewickeltes Etwas, worauf man sich vorsichtig zu stützen hat während das gesunde Bein einen voran treibt.

Das alles führte zu einer krummen, rollenden und wackelnden Gangart, und weil keine Alternativen gelernt oder trainiert wurden (weder von Physiotherapeuten angeordnet, noch von Orthopäden), verschlimmerte sich mit der Zeit auch meine Skoliose, bis diese bei einer S- Kurve mit 7 cm Seitenverschiebung angekommen war. Da war ich 27 Jahre alt und hatte erheblichen Rückenschmerzen.

Nachdem ich über die folgenden 10 Jahren alles ausprobiert hatte – Kieser-Training, verschiedene Yoga-Arten, Physiotherapie, Krankengymnastik, Kinesiologie, Stretching, Sport, Homöopathie, Akupunktur, Chiropraktik, Osteopathie, Massage sowie eine Reihe von esoterischen Ansätzen – landete ich dann schließlich per Zufall bei der Feldenkraismethode und habe da sofort die Nachhaltigkeit und wissenschaftliche Grundlage erkannt. Die Bewegungsübungen machten körperlich total Sinn und korrespondierten auch sofort mit dem, was ich schon aus dem Jiu-Jitsu kannte. Die Erleichterung, nachdem die durch die Schonhaltung bedingten Spannungen nachgelassen hatten, war umwerfend. Meine Aufrichtung fühlte sich an, als wäre ich fest in den Boden gepflanzt, wie ein Baum, und die Bewegungsfreiheit beim Gehen und Laufen erlebte ich so stark, dass ich drei Tage hinter einander mit Lust und Laune gejoggt bin – viel zu weit, viel zu viel – mit der Folge, dass ich mein Knie zunächst 2 Wochen still halten musste.

Sechs Jahre später absolvierte ich meine Ausbildung zur Feldenkraislehrerin in Vussem (Eifel) und konnte dann erstaunt feststellen, dass meine Skoliose fast weg war. Die Schultern hingen nicht mehr schief, die Rückenschmerzen waren weg, meine Stimme hatte sich in der Zeit durch die Lockerung meines Brustkorbs positiv verändert, und das Joggen im Wald war federleicht im Vergleich zu vorher. Mein Körper fühlte sich mit 43 wesentlich jünger an als mit 25. Wie geölt, frei und stabil, kraftvoll und zugleich entspannt und das, obwohl mein linkes Bein ja eigentlich verkürzt war, oder?

Heute weiß ich, dass der traumatisch bedingte Beinlängenunterschied einen geringeren Einfluss auf die Wirbelsäule hatte, als zuerst angenommen. Vielmehr formte das mit den Krücken antrainierte Bewegungsmuster meine Wirbelsäule zu einer S-Kurve, was über viele Jahre durch die automatisierte Wiederholung schlimmer und schlimmer wurde.

Denn was uns nicht bewusst ist/gemacht wird, wird täglich weiter gemacht, bis der Leidensdruck so groß ist, dass der Körper nicht nur weh tut, sondern auch kaputt geht. Wenn uns Alternativen bewusst werden, wenn wir plötzlich spüren, dass wir „schief“ sind, nur auf einem Fuß stehen oder immer den Kopf zur Seite kippen, ab dann können wir beginnen, uns zu verändern.

Wen meine Karriere als Musikerin intressiert, schaut gerne auf diese Webseite:

www.piafridhill.de
Pia Fridhill Night Of Female Voices
Night of Female Voices, Bergheim
Hildener Jazztage
Bardentreffen, Nürnberg
Pia Fridhill Hansahaus Studios
Hansahaus Studios, Live Recording
Feldenkraisstunden

Die Zehen verschränken

KW19 – 2021 – ONLINE-UNTERRICHT:

Die Zehen verschränken (Basierend auf AY418 – Toes interlaced): Um unsere Füße sensorisch aufzuwecken, verschränken wir zunächst unsere Finger mit den Zehen. Ein Fuß wird so gehoben und in alle möglichen Richtungen geführt, was unseren Oberkörper dazu einlädt, sich durch Beugen, Drehen, Neigen und Strecken zu beteiligen. Am Ende verschränken wir sogar die Zehen miteinander…(allerdings mit der Hilfe der Hände): Die Zehen verschränken.mp3

Feldenkraisstunden

Die Römerposition – erweitert

KW18 – 2021 – ONLINE-UNTERRICHT:

Die Römerposition – erweitert (Basierend auf AY332 – With the hand leaning on the knee): Ein gut organisierter Schultergürtel kann unser Gewicht auf allen vieren oder in der Yoga-Position “Der Hund” besser tragen. In der Seitlage stützen wir uns auf den Ellenbogen und sitzen so, wie die Römer damals beim Essen. Um die seitlichen Rippen zu lösen, drehen, strecken, beugen und neigen wir uns in dieser Position: Die Römerposition – erweitert.mp3

Feldenkraisstunden

Die Hüftgelenke für den Seitsitz weich machen

KW17 – 2021 – ONLINE-UNTERRICHT:

Die Hüftgelenke für den Seitsitz weich machen (Basierend auf AY193 Softening the hip joints to side sitting): Auf allen vieren “wischen” wir mit den Unterschenkeln nach links und rechts wie Scheibenwischer und erforschen dabei die Auswirkung auf die Wirbelsäule im Bezug auf das seitliche Beugen, was die Rippen befreit. Wie können wir ohne Anstrengung durch die Hebelwirkung verschiedener Schwerpunkte im Körper leicht aus dem Vierfüßlerstand zwischen dem rechten und dem linken Seitsitz wechseln? Die Hüftgelenke für den Seitsitz weich machen.mp3

Feldenkraisstunden

Sich drehen durchs Schulter heben

KW08 – 2021 – ONLINE-UNTERRICHT:

“Sich drehen durchs Schulter heben” (AY374, Leaning on the hands and twisting): In der Bauchlage stellen wir Hände und Arme neben uns auf und drehen die Wirbelsäule, indem wir die Schulter heben bzw. uns auf eine Hand stützen. Das bringt die Schulterblätter in Bewegung und aktiviert die Extensoren, wenn wir am Ende auch noch den Kopf heben: Schulter heben und sich drehen.mp3

Feldenkraisstunden

Ausgleich zwischen Beuger und Strecker

KW06 – 2021 – ONLINE-UNTERRICHT:

“Ausgleich zwischen Beuger und Strecker” Coordinating the flexors and the extensors: Diese ruhige “Basic”-Stunde in der Rückenlage ist für jeden machbar und wird deswegen gerne als BASIC bezeichnet. Ich finde aber jedes Mal heraus, wie tiefgründig diese Stunde in all ihrer Einfachheit ist und vielleicht deswegen auch so effektiv: Beuger-Streckerausgleich.mp3

Feldenkraisstunden

Seitsitz, sich entgegengesetzt drehen

KW05 – 2021 – ONLINE-UNTERRICHT:

“Seitsitz, sich entgegengesetzt drehen”: Ich bezeichne selber diese Stunde als “skurril”, einfach weil ich nie auf die Idee gekommen wäre, mich im Seitsitz in die “falsche” Richtung zu drehen, also gegen die Drehrichtung des Beckens. Es stellt sich aber heraus: es geht! Viel Spaß beim Entdecken: Seitsitz, sich entgegengesetzt drehen.mp3

Feldenkraisstunden

Die Sphinx – sich auf die Ellenbogen stützen

KW04 – 2021 – ONLINE-UNTERRICHT:

“Die Sphinx – sich auf die Ellenbogen stützen”: Die Augen steuern alle unseren Bewegungen, so auch wenn wir den Kopf in der Bauchlage heben. Erstaunlicherweise tut diese Stunde etwas Fundamentales für den unteren Rücken, obwohl sie für viele nicht immer so bequem ist. Andere berichten, dass sie viel aufrechter in der Brustwirbelsäule werden, was den unteren Rücken entlastet – viel Geduld und Spaß damit: Sphinx – auf den Ellenbogen.mp3

Feldenkraisstunden

Langer, runder Rücken

KW51 – 2020 – ONLINE-UNTERRICHT:

“Langer, runder Rücken”: Sich nach hinten runden zu können setzt eine Verkürzung/Komprimierung der Vorderseite voraus. Beides ist nicht immer eine Selbstverständlichkeit. Mit sanften Bewegungen “verführen” wir unser Gehirn und unseren Körper, die Extensoren im Rücken zu verlängern und rollen dann am Ende aus dem Sitzen auf den Rücken und dann wieder hoch: Langer Runder Rücken.mp3

Feldenkraisstunden

Mit der Ferse kreiseln

KW48 – 2020 – ONLINE-UNTERRICHT:

“Mit der Ferse kreiseln”: In der Seitlage untersuchen wir die “Lambada”-Bewegung der Hüfte, indem wir das obere Bein gerade strecken und Kreise mit der Ferse auf den Boden malen. Die “Action”, finden wir schnell heraus, passiert im Brustkorb. Die Aufnahme wurde leider bei 46:06 abgebrochen, ich habe das Ende der Stunde nachträglich gesprochen: Mit die Ferse kreiseln.mp3

Feldenkraisstunden

Den Kopf gedreht heben (“Kristallkugel”)

KW47 – 2020 – ONLINE-UNTERRICHT:

“Den Kopf gedreht heben (“Kristallkugel”): Eine klassische Drehstunde, aufgepeppt mit meinen Ideen zur Verlängerung der seitlichen Nackenmuskulatur, die sich bei Kopfschmerzen oft wund anfühlen kann. Die “Kristallkugel” zur Befreiung der Schulterblätter und Rippen kommt auch noch dazu – viel Spaß: Den Kopf gedreht heben.mp3

Feldenkraisstunden

Wie ein Baby rollen

KW46 – 2020 – ONLINE-UNTERRICHT:

“Wie ein Baby rollen” In der Rückenlage heben wir einen Fuß, zuerst mit der einen Hand, dann mit der anderen. Was muss im Brustkorb passieren, damit wir den Fuß überhaupt erreichen? Nach und nach befreien sich die Hüftgelenke, sodass wir beide Füße mit den Händen halten können. Und dann…strampeln und rollen wir: Wie ein Baby rollen.mp3

Feldenkraisstunden

Den Kopf diagonal heben (und zur Seite)

KW44 – 2020 – ONLINE-UNTERRICHT:

“Den Kopf diagonal heben (und zur Seite)” (AY170, Lifting the head diagonally). Diese Stunde bietet eine geniale Kombination aus Flexion (oben im Brustkorb) und Extension (im unteren Rücken) – und zwar gleichzeitig. Außerdem taufte ein Teilnehmer diese Stunde “Soduko für den Nacken”: Den Kopf diagonal heben (und zur Seite).mp3

Feldenkraisstunden

Mit der Hand hinterm Rücken die Halbbrücke leicht machen

KW41 – 2020 – ONLINE-UNTERRICHT:

“Mit der Hand hinterm Rücken die Halbbrücke leicht machen” Unsere Schulterblätter sind mit unzählige Muskeln an den Ripppen befestigt, oft “frieren” diese fest. Wir legen eine Hand hinter den unteren Rücken und drehen das Becken in beiden Richtungen. Die Halbbrücke, in der ein Bein aufgestellt wird und dieselbe Hand neben dem Kopf mit den Fingerspitzen Richtung fußwärts, hilft das Schulterblatt die Bewegung nach oben und nach außen zu finden – viel Spaß: Mit der Hand hinterm Rücken die Halbbrücke leicht machen.mp3

Feldenkraisstunden

Kopf zur Seite fixiert, das Becken rollen

KW40 – 2020 – ONLINE-UNTERRICHT:

“Kopf zur Seite fixiert, das Becken rollen” Kaum eine Stunde macht den Nacken so frei wie diese. In der Rückenlage klären wir zunächst den Unterschied zwischen Rollen und Drehen des Kopfes. Mit dem Kopf um seine Achse gedreht, “fixieren” wir mit dem Gewicht der Arme den Kopf und rollen dann das Becken in beiden Richtungen. Wie kooperieren dabei die Rippen mit der ganzen Wirbelsäule, die ja bis hinter der Nase reicht?  Kopf zur Seite fixiert und Becken rollen.mp3

Feldenkraisstunden

Den Arm auf dem Schulterblatt “parken”

KW39 – 2020 – ONLINE-UNTERRICHT:

“Den Arm auf dem Schulterblatt “parken”” (Reaching and dropping, Gaby Yaron). In der Rückenlage “parken” wir die Arme senkrecht (Ri. Decke) auf die Schulterblätter und suchen die optimale Statik des “Stehens”, als wären die Schulterblätter die Füße deiner Arme. Den Arm auf dem Schulterblatt parken.mp3

Feldenkraisstunden

Großer Kreis mit dem Arm

KW38 – 2020 – ONLINE-UNTERRICHT:

“Großer Kreis mit dem Arm” (AY128, The leg to the other side rolling the head). Im Anschluss zur letzten Woche drehen wir uns auf die Seite, diesmal mit dem Bein zuerst. In eine Serie von Armbewegungen erforschen wir die ganze (!) Bewegungsspanne der Schulterblätter und drehen uns dann viel leichter zur Seite: Großer Kreis mit dem Arm.mp3

Feldenkraisstunden

Die Schulterblatt-Knie-Schaukel

KW37 – 2020 – ONLINE-UNTERRICHT:

“Die Schulterblatt-Knie-Schaukel”. In der Seitlage, unteres Bein gerade, oberes Bein angewinkelt auf dem Boden liegend, drehen wir uns nach hinten und versuchen, mit dem Arm senkrecht in Richtung Decke, das Schulterblatt im Kontakt mit dem Boden zu bringen. So entsteht eine “Schaukel”, in der abwechselnd das Knie und das Schulterblatt den Boden berührt:  Die Schulterblatt-Knie-Schaukel.mp3

Feldenkraisstunden

Sich auf den Ellenbogen aufrichten (Bein nach unten)

KW35 – 2020 – ONLINE-UNTERRICHT:

“Sich auf den Ellenbogen aufrichten (Bein nach unten)” (von mir) Wir benutzen in dieser Stunde die Kraft des Beckens um aus der Rückenlage über den Ellenbogen hoch zu kommen. Die Drehung und Seitneigung geben uns hierfür die nötige Organisation sowie auch die Koordination verschiedener Teile. Es wird auch leichter sich auf den Ellenbogen zu stützen: Sich auf den Ellenbogen aufrichten.mp3

Feldenkraisstunden

Die Zehen verschränken

KW26 – 2020 – ONLINE-UNTERRICHT:

“Die Zehen verschränken” (AY418, Interlacing toes) – Wie können die Füße vom Gefühl her doppelt so groß wirken, nur weil wir die einzelnen Zehen mit den Fingern spreizen und beugen? Die Zehen sind eigentlich lang, sehr lang. Sie haben die Aufgabe, uns zu stabilisieren, unsere Schritte abzufedern und uns zu mobilisieren. Wie können wir ihre Aufgabe klarer machen?  AY418 Toes interlaced.mp3

Feldenkraisstunden

Das Kinn in die Hände stützen

KW24 – 2020 – ONLINE-UNTERRICHT:

“Das Kinn in die Hände stützen” (AY 534 Supporting the head, continuation) – In der Bauchlage stützen wir das Kinn in eine Hand so, wie wir als Kinder auf der Wiese lagen, Schmetterlinge und andere Dinge anschauen. Der Kopf wird wie ein “Steuerungsgriff” für die ganze Wirbelsäule benutzt wenn wir uns von Seite zur Seite über die Schulter schauen. Kann die Brustwirbelsäule weich genug werden, um den Kopf von unten zu stützen? Supporting the head_AY534.mp3

Feldenkraisstunden

Schinkenstränge Teil II (Hamstrings)

KW23 – 2020 – ONLINE-UNTERRICHT:

“Schinkenstränge II” (nach Falk Pedersens Hamstring Lessons): Eine Erweiterung der Hamstring-Stunde von KW09 2020. Als Hilfsmittel benutzen wir diesmal einen ganz normalen Küchenstuhl (zur Stütze) und einen Bademantelgurt (zum unter den Fuß Legen). Die Muskulatur an der Rückseite der Oberschenkel ist mit dem unteren Rücken eng verbunden. Wenn sich alles verlängert, wird die Muskulatur der Vorderseite, vor allem im Beckenbereich, auch lang und breit: Schinkenstränge Teil II.mp3

Feldenkraisstunden

Die Wirbelsäule flexibel machen (und integrieren)

KW22 – 2020 – ONLINE-UNTERRICHT:

“Die Wirbelsäule flexibel machen (und integrieren)” (AY177 Making the spine flexible and integrating it): In der Rückenlage die gesamte Länge der Wirbelsäule, vom Kopf bis zum Steißbein durch Heben des Beckens und des Kopfes Wirbel für Wirbel “durchwalzen”. In der Bauchlage (Sphinxposition) die Wirbelsäule in die andere Richtung öffnen. Zum Schluß auf den Knien den Kopf auf der Matte über die Stirn und den Scheitel rollen: Making the spine flexible.mp3

Feldenkraisstunden

Auf der Wange

KW21 – 2020 – ONLINE-UNTERRICHT (Corona-Quarantäne):

“Auf der Wange” (AY25 On the cheek): Eine Stunde, die ich immer unterrichten wollte! Auf den Knien stehend legen wir eine Kopfseite auf den Boden (ja!) und rollen in einem Kreis über Wange, Schläfe, Kopfseite und sogar Kiefer. Wir stecken dabei einen Arm unter den Brustkorb und entdecken, wie rund die Wirbelsäule wird, wenn wir uns unter die Achselhöhle schauen. Diese Stunde ist übrigens die Vorstufe zur Judorolle, eine Spaßstunde also: Auf die Wange.mp3

Feldenkraisstunden

Arme und Beine in einem Kreis, Seitneigen

KW20 – 2020 – ONLINE-UNTERRICHT:

“Seitneigen mit den Armen und Beinen in einem Kreis” (AY254 Arms and legs in circles, side bending the body): Wir verschränken die Hände und legen sie auf die Matte über den Kopf. Wer es sich in dieser Position  bequemer machen möchte, legt ein Kissen zum Stützen hin. Die Fußsohlen sind zusammen, die Knie nach außen. Aus dieser Position erforschen wir die Seitneigung in allen Bereichen der Wirbelsäule und entdecken dabei, wie stark unsere Mitte eigentlich ist. Arme und Beine in einem Kreis.mp3

Feldenkraisstunden

Die Arme über dem Kopf verlängern

KW19 – 2020 – ONLINE-UNTERRICHT:

“Die Arme über dem Kopf verlängern”. Und weil die Arme am Brustkorb hängen, verlängert sich alles andere auch mit, vor allem die seitlichen Rippen, danach das Becken und die Beine. Wir ziehen unseren Kopf in der Längsrichtung nach oben. Zum Schluß ziehen wir uns auch aus dem Prinzenstand ins Stehen – eine tolle, “plattmachende” Stunde: Die Arme über dem Kopf verlängern.mp3

Feldenkraisstunden

In der Bauchlage den Nacken frei machen

KW17 – 2020 – ONLINE-UNTERRICHT:

“In der Bauchlage den Nacken frei machen”. Es ist erstaunlich, wie weich und geschmeidig der Nacken und die Brustwirbelsäule sich machen können. Wir rollen das Becken nach links und rechts und verfolgen die Drehung der Wirbel bis zur Schädelbasis hin. Um uns Klarheit zu verschaffen, nutzen wir auch Seitneigung und Beugen/Strecken in der Kombination mit Drehung: In der Bauchlage den Nacken frei machen.mp3

Feldenkraisstunden

Die Möglichkeiten der Schulterblätter

KW16 – 2020 – ONLINE-UNTERRICHT:

“Die Möglichkeiten der Schulterblätter” (Eine Variante von “Fabulöse Rotation”). Diese Stunde findet in der Seitlage statt. Wir drehen uns mit den einen Arm nach hinten bis er senkrecht steht und erforschen die Bewegungsspanne des Schulterblattes, in allen Richtungen. Dabei stellen wir fest, dass ein freies Schulterblatt die Rotation in der Brustwirbelsäule verbessert: Die Möglichkeiten der Schulterblätter.mp3

Feldenkraisstunden

Balance beim asymmetrischen Heben des Beckens

KW14 – 2020 – ONLINE-UNTERRICHT:

“Balance beim asymmetrischen Heben des Beckens” (AY340, Simpler thighs). Wie kann man sich in zwei (oder mehr) Richtungen gleichzeitig verlängern? In der Rückenlage denken wir unsere Mittellinie lang, während wir ein Bein nach unten und nach vorne verlängern. Dann die asymmetrische Version: mit einem Fußknöchel auf dem anderen Knie liegend, heben wir das Becken und finden über den Brustkorb/Schultergürtel die Balance: Asymmetrisches Heben.mp3

Feldenkraisstunden

Schinkenstränge Teil I (Hamstrings)

KW09 – 2020:

“”Schinkenstränge” – Hamstrings”. Inspiriert von Falk Peddersens Hamstring Lessons habe ich eine Stunde entwickelt, in der wir einen Gurt (Bademantelgurt, Schal, Karategurt) unter den Fuß legen, um dann in der Rückenlage das mehr oder wenige ausgestreckte Bein flexibler und beweglicher zu machen, damit sowohl die Muskulatur der Oberschenkel-Rückseiten als auch der Rücken länger werden: Schinkenstränge-Hamstrings.mp3

Feldenkraisstunden

Zunge, Kiefer, Augen

KW41 – 2019:

“Zunge, Kiefer, Augen”. Die Kiefermuskulatur ist der zweitstärkste Muskel des menschlichen Körpers (nur die Gebärmutter ist stärker!). Dann kommt noch die Zunge dazu, ein Muskel, der viel länger und dicker ist, als wir glauben. Was haben die Augen damit zu tun? Und wie wirken sich Zungen-, Kiefer- und Augenbewegungen auf den Nacken aus? Zunge, Kiefer, Augen.mp3

Feldenkraisstunden

Diagonale

KW38 – 2019:

“Diagonale”. Ist uns eigentlich bewusst, dass die meisten von uns eine “schwache” und eine “starke” Diagonale haben? Gehen und Krabbeln sind beide diagonal organisierte Bewegungen. Indem wir lernen, beide zu spüren und zu benutzen, können wir uns besser drehen und somit auch im Alltag stabiler gehen: Diagonale.mp3

Feldenkraisstunden

Die Beine durch Beugen strecken

KW37- 2019:

“Die Beine durch Beugen strecken” (AY369 Straightening the legs by holding the feet). Eine anspruchsvolle Stunde – nachher steht man auf und die Beine bleiben liegen! Wer hätte gedacht, dass wir durch Beugen bzw. den Rücken nach hinten Runden, auch die sog. “Schinkenstränge” (Oberschenkelrückseite) länger machen können? Ein sehr interessanter Ansatz für die Hüftgelenke, die Beine und den unterem Rücken – viel Spaß dabei: Die Beine durchs Beugen strecken.mp3

Feldenkraisstunden

Zur Seite fallen

KW35- 2019:

“Zur Seite fallen” (Falling to the side). Eine klassiche Extensor/Flexor-Stunde mit ein paar neuen “Twists”. Wir schlagen in der Rückenlage ein Bein über das andere, legen die Handflächen aneinander, strecken die Arme in Richtung Decke, und machen dabei ein paar magische Sachen, bis wir langsam und kontrolliert ganz auf die Seite rollen können – und dann genau so langsam und kontrolliert zurück! Spannende Stunde zum Ausgleich der Muskelarbeit zwischen Vorder- und Rückseite: Zur Seite Fallen.mp3

Feldenkraisstunden

Auf ein Knie stützen um ins Stehen zu kommen

KW27- 2019:
“Auf ein Knie stützen um ins Stehen zu kommen” (
AY409 Lean on the knee and get up). Zur Krönung der Saison verwenden wir alles, was wir in diesem Halbjahr gedreht, gedehnt, gebeugt, gestreckt, geneigt und gelöst haben, für etwas Praktisches: das Aufstehen! Eine Spaßstunde, die erstaunlich flach und fit macht. Euch einen schönen Sommer: AY409_Lean-on-the-knee-and-get-up.mp3

Feldenkraisstunden

Klassiche Drehung in der Seitlage mit fortgeschrittener Öffnung

KW24- 2019:
“Klassiche Drehung in der Seitlage mit fortgeschrittener Öffnung” (
“Classical Twist On The Side With Advanced Opening”). Eine lautere Version der populären Wunsch-Stunde vom letzten Jahr, bei der die Aufnahme leider zu leise war. In der Seitlage mit einem flachen Kissen unter dem Kopf drehen wir uns in verschiedenen Variationen und fühlen uns nachher flacher als je zuvor. Achtung: Lieblingsstunde! Viel Spaß damit: Klassiche-Drehung-mit-fortgeschrittener-Oeffnung.mp3

Feldenkraisstunden

Eine scharfe, mentale Drehung

KW11- 2019:
“A sharp and mental twist
” oder “Eine scharfe, mentale Drehung”. Super Titel, was soll das bedeuten? Eine sehr schöne “Drehstunde” in der Seitlage, in der wir uns weit nach hinten öffnen. Die mentale Drehung kommt nach der Halbzeit: wir stellen uns vor, wie wir alles, was wir auf einer Seite gemacht haben, auf der anderen Seite machen. Was dann passiert, ist unglaublich! Es geht von ganz alleine sehr viel mehr als am Anfang auf der erste Seite. Viel Spaß damit: A sharp and mental twist.mp3

Feldenkraisstunden

Die Knie unter sich bringen

KW08- 2019:
“Fortsetzung AY515, Die Knie mit Hilfe der Extensoren unter sich bringen
“. Diese Stunde zeigt uns, was für eine ungeheure Leistung ein Baby vollbringt, wenn es seine Knie zum Krabbeln unter sich bringt. Wir stützen uns auf das Brustbein, rutschen mit den Knien nach oben, heben dabei den Po hoch und bekommen – vielleicht – die Knie unter den Bauch. Oder nicht, das ist egal, Hauptsache, wir aktivieren unsere Rückenmuskulatur von der Schädelbasis bis zum Steißbein: Die Knie unter sich bringen.mp3

Feldenkraisstunden

Kopf und Arm in verschiedenen Variationen heben

KW07- 2019:
“Prone, Lifting head and arm with knee to the side” 
oder “In der Bauchlage Kopf und Arm in verschiedenen Variationen heben, mit dem Knie zur Seite”. Der lange Titel sagt alles, wobei die eigentliche Lehre hier ist, wie wir unsere Extensoren im Rücken aktivieren können. Das Stützen auf den Brustkorb macht letztendlich die Rippen frei und der Nacken war bei fast allen am Ende so frei, dass wir das Gefühl hatten, ihn festhalten zu müssen, damit er nicht den Keldenicher Berg herunterrollt..viel Spaß: Kopf und Arm heben mit der Knie zur Seite.mp3

Feldenkraisstunden

Sphinx, Augen, Rollen

KW06- 2019:
“Sphinx and Eyes” 
oder “Sphinx, Augen, Rollen (und das/der Korn!)”. Wir rollen uns aus der Rückenlage auf den Bauch und kommen direkt auf die Ellenbogen hoch. In der Sphinx-Position benutzen wir die Augen, um die Wirbelsäule zu drehen, zu beugen und zu strecken. Dabei wird u.a. das periphere Sehen sowie die Organisation des Schultergürtels beim Stützen auf die Ellenbogen verbessert. Ausserdem machen wir eine Translationsbewegung mit dem Kopf, das “Picken”, wie Hühner, daher der Korn…. Entschuldigung: DAS Korn! Viel Spaß: Rolling, Sphinx and Eyes.mp3

Feldenkraisstunden

Den Arm unter den Brustkorb ziehen

KW05- 2019:
“AY495 – Arm around in lying” 
oder “Den Arm unter den Brustkorb ziehen”. Eine echte “Kniffel”-Stunde, die aber unseren Schultergürtel breit und die Arme lang macht. In der Seitlage lernen wir, die seitlichen Rippen so weich und nachgiebig zu machen, dass wir den Arm (eigentlich den Ellenbogen/Oberarm) UNTER den Brustkorb führen können. Das erfordert auch eine Seitneigung in die “falsche” Richtung, also weg vom Boden, damit der Arm leicht durchrutschen kann. Das ist Bewegungskunst! Viel Spaß dabei: AY495 Arm around in lying.mp3

Feldenkraisstunden

Die Knie zum Bauch rutschen lassen

KW04- 2019:
“AY515 – Dragging the knees to the stomach” 
oder “Die Knie zum Bauch rutschen lassen (kurz: Pias Boden wischen!)”. Wir untersuchen wieder das Thema Rollen, diesmal führen uns die Arme aus der Bauchlage über die Seitlage in die Rückenlage. Da es einfacher ist, auf dem “nackten” Boden ohne Matte zu rutschen, haben wir ausnahmsweise diese Woche die Matten weggelegt: AY515 Dragging the knees to the stomach.mp3

Feldenkraisstunden

Rolling, rolling, rolling

KW03- 2019:
“Rolling, rolling, rolling” 
oder “AY122 – Rolling right and left”. Wir lernen zu rollen wie Babys, mit der Hilfe der Rückenmuskulatur (den Streckern) oder der Bauchmuskulatur (den Beugern) – letztendlich auch durch das Spiel mit dem Bein als Hebel. Macht Spaß und, laut Rückmeldungen vieler Teilnehmer diese Woche, auch breit! AY122 Rolling right and left.mp3

Feldenkraisstunden

Die Stunde mit der ganze Dreherei

KW02- 2019:
“Die Stunde mit der ganze Dreherei” 
oder “AY128 – The leg to the other side, rolling the head”. Zum Jahresauftakt eine sehr lang, flach und entspannt machende Drehstunde. Wir rollen uns auf “Baby-Art” zur Seite mit Hilfe des gehobenen Beins und verwenden dann den Arm auf verschiedene Arten und Weisen, um den Brustkorb hin und her zu drehen. Der Arm macht u.a. einen großen Kreis, so groß wie möglich! AY128 The leg to the other side, rolling the head.mp3

Feldenkraisstunden

Mit der aktiven/dominanten Hand arbeiten

KW50- 2018:
“Working with the active (dominant) hand” 
oder “Mit der aktiven/dominanten Hand arbeiten”. Eine sehr entspannende Stunde – wir liegen, stellen den Unterarm auf und bewegen die Hand, mit der wir schreiben. Der Effekt auf das Nervensystem ist fast magisch – das Gehirn schafft es, die Entspannung in der Hand auf den ganzen Körper zu übertragen: AY124 Working with the active hand.mp3

Feldenkraisstunden

In der Seitlage Arme und Knie in verschiedenen Positionen rutschen/gleiten lassen

KW49- 2018:
“Sidelying, sliding hands and knees at different heights” 
oder “In der Seitlage Arme und Knie in verschiedenen Positionen rutschen/gleiten lassen”. Der Titel ist sehr aussagekräftig, genau so wird es gemacht! Wir drehen dadurch die Wirbelsäule vom Schultergürtel und vom Becken aus und am Ende in zwei Richtungen gleichzeitig: Sliding the arms and knees.mp3

Feldenkraisstunden

Die Arme von den Fingern aus verlängern

KW48- 2018:
“Lengthening and turning the arms by the fingers” 
oder “Die Arme von den Fingern aus verlängern”. In der Rückenlage suchen wir die Verbindung zwischen dem aufgestellten Bein und dem diagonal gegenüber liegenden Arm, der schräg nach oben liegt. Wie fein kannst du deine Wirbelsäule überzeugen, die Aktionen der Arme und Beine so zu übertragen, dass eine klare Verbindung zu spüren ist? Viel Spaß damit: Lengthening the arms by the fingers.mp3

Feldenkraisstunden

Den Arm verlängern und fallen lassen

KW47- 2018 – 
“Reaching and dropping” 
(von Gaby Yaron, Mosché Feldenkrais Schülerin) oder “Den Arm verlängern und fallen lassen”. Eine sehr ruhige und entspannende Stunde in der Rückenlage. Wir verlängern die Arme in Richtung Decke und lassen sie wieder senkrecht auf die Schulterblätter “fallen”. Man stellt erstaunt fest, dass die Beine und das Becken irgendwie komplett anders liegen, obwohl wir gar nichts damit gemacht haben – und was für ein Gefühl in den Schultern – wow!: Reaching-and-dropping.mp3

Feldenkraisstunden

Den Fuß halten und dabei das Becken drehen

KW46- 2018:
“Holding the foot and twisting the pelvis” 
oder “Den Fuß halten und dabei das Becken drehen”. In der Rückenlage stellen wir den rechten Fuß auf und stecken den linken Fuß in die Lücke hinter der rechten Ferse und umgekehrt. Die Stunde befasst sich mit Drehen, Seitneigen und Strecken. Dabei strecken und beugen wir sogar die Zehen, sehr schön! Viel Spaß dabei: Holding-the-foot-and-twisting-the-pelvis.mp3

Feldenkraisstunden

Sich auf die Hände stützen und drehen

KW45- 2018:
“AY374 – Leaning on the hands, twisting” 
oder “Sich auf die Hände stützen und drehen”. In der Bauchlage stellen wir die Hände in der “Eidechsenposition” auf (Handflächen neben Euch, Ellenbogen in der Luft) und drehen die Wirbelsäule mit ausgefuchsten Differenzierungen in alle möglichen Richtungen. Die Wirkung: ein “geölter” Nacken und neue Positionen für die Schulterblätter: AY374_Leaning_on_the_hands_twisting.mp3

Feldenkraisstunden

Klassiche Drehung auf der Seite mit fortgeschrittener Öffnung

KW41- 2018:
“Classical Twist On The Side With Advanced Opening” 
oder “Klassiche Drehung auf der Seite mit fortgeschrittener Öffnung”. Diese Stunde war bei allen sehr beliebt und möchte sicher schnell wieder gefunden werden. In der Seitlage mit einem flachen Kissen unter dem Kopf drehen wir uns bis wir uns auf den Rücken flacher denn je zuvor fühlen. Viel Spaß damit: Classical-twist-on-the-side-with-advanced-opening.mp3

Feldenkraisstunden

Die Wirbelsäule flexibel machen und integrieren

KW39- 2018:
“AY177 – Making the spine flexible and integrating it” 
oder “Die Wirbelsäule flexibel machen und integrieren”. Wir machen uns ein deutlicheres Bild von unserer Wirbelsäule: wie dick sind die Wirbel? Wie weit reichen sie nach vorne im Körper? Wie biegen sie sich Verhältnis zu einander? Die gesamte Länge der Wirbelsäule wird in vier Positionen erforscht/erspürt, das macht einen langen Rücken: AY177_Making-the-spine-flexible-and-integrating-it.mp3

Feldenkraisstunden

Die Ellenbogen nach vorne heben

KW38- 2018:
“AY45 – Lifting the elbows to the front” 
oder “Die Ellenbogen nach vorne heben”. Eine hervorragende Stunde für den Bereich Schultergürtel/Nacken – denn alles, was wir mit dem Schultergürtel veranstalten, wirkt sich auf den Nacken aus. Warum? Weil die Nackenbasis mit dem Wirbel C7 mitten drin steckt. Viel Spaß damit: AY45_Lifting-the-elbows-to-the-front.mp3

Feldenkraisstunden

Eine Uhr hinter dem Brustkorb und Diagonalen

KW37- 2018:
“Variation of 
AY82 – Clock behind the chest and diagonals” oder “Eine Uhr hinter dem Brustkorb und Diagonalen”. Ich habe mir diese Variation der Beckenuhr ausgedacht um zu klären, wie die Diagonalen sich “verhalten”, wenn wir die Uhr in allen möglichen Richtungen ausmalen. In dieser Stunde legen wir die Uhr auch unter den Brustkorb, eine sehr angenehme, selbstgemachte “Rückenmassage”: ATM-82_Clock-behind-the-chest-and-diagonals.mp3

Feldenkraisstunden

Eine Uhr vor dem Gesicht (plus Beckenuhr)

KW36- 2018:
AY82 – A clock in front of the face” oder “Eine Uhr vor dem Gesicht (plus Beckenuhr)”. Eine der absoluten Standards in der Feldenkrais-Welt, die Becken-Uhr, die Nasen- und die Hinterkopf-Uhr. Es stellt sich heraus, dass alles miteinander verbunden ist: Was unten im Becken passiert, überträgt sich über die Wirbelsäule bis zum Kopf – und andersherum, wenn alles damit einverstanden ist. Viel Spaß: ATM_82_A-clock-in-front-of-the-face.mp3

Feldenkraisstunden

Kreise mit den Händen und Füßen sowie Seitneigung des Körpers

KW35- 2018:
AY254 – Circle the hands and feet and side bending the body” oder “Kreise mit den Händen und Füßen sowie Seitneigung des Körpers”. Vielleicht (!) eine Herausforderung für viele, aber was für eine Wirkung auf den Körper! Mit den Fußsohlen aneinander, den Knie zu den Seiten und den Händen verschränkt über dem Kopf liegend neigen wir uns seitlich, sodass die Rippen unter den Achselhöhlen und weiter unten wieder frei und geschmeidig werden: ATM_254_Circle-the-hands-and-feet-and-side-bending-the-body.mp3

Feldenkraisstunden

Auf einem Stuhl sitzend die Wirbelsäule neigen und drehen

KW27- 2018:
AY148 – Auf einem Stuhl sitzend die Wirbelsäule neigen und drehen”, eine herausforderne Stunde, die Spaß macht! Wir neigen uns zur Seite, drehen und beugen uns gleichzeitig und zum Schluß wechseln wir – gedreht! – von Beugung zu Streckung und gleichzeitig von der linken Seitneigung in die rechte – wow!  AY148_Auf-einem-Stuhl-sitzend-die-WS-neigen-und-drehen.mp3

Feldenkraisstunden

Die Hüftgelenke für den Seitsitz vorbereiten

KW26- 2018:
“AY193 – Softening the hip joints to side sitting”
 oder “Die Hüftgelenke für den Seitsitz vorbereiten”, die Stunde, in der wir auf allen vieren stehen und das Becken nach hinten bewegen, auf die Fersen zu. Dies machen wir auch seitlich. Die Füße werden mit der Hand “weich” gemacht, damit sie besser auf den Fußrücken liegen können. Am Ende ziehen wir in der Rückenlage die Fersen unter den Po mit aufgestellten Zehen, quasi die Vorstufe zur “Brücke”, von unten aus betrachtet:  AY193_Softening-the-hip-joints-to-side-sitting.mp3

Feldenkraisstunden

Drehen der Fußgelenke, Schien- und Wadenbeine

KW25- 2018:
“AY433 – Edges of the feet”
habe ich in den letzten Jahren schon ein paar Mal in der Originalversion unterrichtet. Diesmal habe ich eine Spezialstunde daraus gemacht, bei der wir die Drehfunktion unserer Fußgelenke, Schien- und Wadenbeine erforschen. Anschließend eine Übung, die die Themen der Lektionen der letzten paar Wochen verbindet. “Drehen der Fußgelenke, Schien- und Wadenbeine”:  Edges-of-the-feet_Spezialversion.mp3

Feldenkraisstunden

In der Seitlage auf den Ellenbogen stützen

KW24- 2018:
“AY332 – With the hand leaning on the knee”
ist ein super-doofer Titel für diese Stunde, denn man lehntsich nie mit der Hand auf das Knie. Wir beginnen und enden die Stunde in der bekannten Yoga-Position “Der Hund”. Anschließend verbessern wir die Organisation des Schultergürtels mit der “Römerposition”: so wie die Römer damals, im seitlichen Sitzen auf den Ellenbogen gestützt, gegessen haben. Diese Stunde bewirkt längere Arme, entspanntere Rippen und freieres Atmen. Wir nennen die Stunde auf Deutsch “In der Seitlage auf den Ellenbogen stützen”:  AY332_Auf-den-Ellenbogen-stützen.mp3

Feldenkraisstunden

Die Halb-Brücke

KW23- 2018:
The Bridge Lesson” oder “Die Halb-Brücke”, wo wir zunächst die Stütze auf der Fußsohle untersuchen, indem wir uns abwechselnd auf die Ferse und auf den Vorderfuß stützen, um das Becken zur Seite zu rollen. Im weiteren Verlauf stützen wir uns in der Halbbrücke sowohl auf den Fuß als auch auf die, neben dem Ohr mit den Fingern fußwärts aufgestellte Hand. Tipp: Wenn diese Handposition für das Handgelenk schwierig ist, kannst Du deinen Handballen auf eine Buchkante aufstellen, oder gar die Hand an die Wand anlegen (vorausgesetzt Du liegst mit dem Kopf nur wenige Zentimenter von der Wand entfernt). Viel Spaß mit der Halb-Brücke:  TheBridgeLesson.mp3


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