„Die Hände gefaltet“ ist meine Interpretation der klassischen Feldenkrais-Lektion AY33. Im Mittelpunkt steht die Erkundung des Bewegungsumfangs von Unterarmen und Händen sowie deren Verbindung zur Körpermitte – vorwiegend in Rückenlage.
Da die Hände im Gehirn eine besonders große neuronale Repräsentation haben, wirkt ihre Entspannung oft unmittelbar auf Gesicht, Nacken und weitere Körperbereiche. In dieser Lektion verschränken (falten) wir die Hände vor dem Brustkorb und drehen sie sanft nach unten und oben, wodurch sich die Unterarme mitbewegen. Welcher Arm fühlt sich dabei zugänglicher an?
Anschließend verschränken wir die Hände überkreuz und führen sie zum Brustkorb und hinauf zum Kinn – eine Bewegung, die die Schulterblätter zum Gleiten einlädt. Diese Übung wird auch in Seitenlage erkundet. Als spielerische Erweiterung der Originallektion habe ich eine Variante hinzugefügt: das Rollen auf den Bauch und das Aufrichten auf die Ellenbogen, ohne die Verschränkung der Hände zu lösen.
Die Stunde „Die Hände gefaltet“ eignet sich besonders bei Tennisarm, Mausarm sowie Verspannungen in Schulter und Nacken. Gleichzeitig bringt sie das gesamte Nervensystem zur Ruhe.
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Die erste Stunde ist für Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger kostenlos.




